Woran erkennt man einen seriösen Schlüsseldienst?

Kurz den Müll raus gebracht und Schlüssel in der Wohnung vergessen - zack: Die Tür ist zu. Jetzt muss der Schlossprofi ans Werk. Unseriöse Aufsperrdienste nutzen das Vertrauen ihrer Kunden schamlos aus und verlangen horrende Summen. Doch woran erkennt man einen seriösen Schlüsseldienst? Welche Merkmale deuten auf einen Abzocker hin?

Der erstbeste Aufsperrdienst (Internet-Suche) ist oft der falsche

Wenn es notwendig wird, einen Schlüsseldienst zu beauftragen, ist der erstbeste Öffnungsservice oft die falsche Wahl. Anbieter, die mit plakativen Buchstaben wie AAA im Telefonbuch oder im Internet werben, schalten Inserate, um gleich ganz vorne aufzuscheinen. Trotz der prekären Lage sollte sich der Ausgesperrte ein wenig Zeit nehmen. Wer einen seriösen Schlüsselnotdienst sucht, wendet sich am besten an einen in der Umgebung ansässigen Notöffnungsservice mit vollständiger Anschrift und Eigennamen in der Firmenbezeichnung. Aber Vorsicht: Unsolide Aufsperrdienste täuschen eine Telefonnummer mit Ortsvorwahl oft vor, während der Anruf in eine entfernte Stadt weitergeleitet wird. Der Monteur kommt erst nach langer Wartezeit und berechnet für die gefahrenen Kilometer unverschämte Preise. Diese Tipps helfen bei der Schlüsseldienst Auswahl:

  • Bereits am Telefon den Endpreis klären
  • Erkundigen, was die Anfahrt kostet
  • Fragen, wann der Aufsperrdienst eintrifft
  • Namen des Monteurs bei Eintreffen erfragen

Was darf ein Schlüsselnotdienst kosten?

Der Pauschalpreis für eine normale Türöffnung mit einer Vorort-Arbeitszeit von etwa 15 Minuten an Werktagen während regulärer Arbeitszeiten inklusive Anfahrt liegt bei etwa 150 Euro brutto. Abends oder samstags ist eine Öffnungspauschale von ca. 200 Euro noch vertretbar, sonntags oder an Feiertagen sind rund 250 Euro angemessen. Allerdings variieren die Öffnungspauschalen. In ländlichen Regionen sind die Preise zumeist 10 bis 20 Euro niedriger als in Ballungsgebieten. Tipp: Im Türnotfall lohnt sich ein Anruf bei der Polizei, denn die Beamten arbeiten berufsbedingt mit verschiedenen Schlüsseldiensten zusammen - nur mit rechtschaffenen, versteht sich.

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